Talalinipe uso Internacijonali Romengero Di –
Internationaler Tag der Rom:nja 2023

30 Jahre Anerkennung der Roma als österreichische Volksgruppe
- rechtliche, gesellschaftliche und erinnerungspolitische Perspektiven seit 1995

Am 16. Dezember 1993 wurden Roma und Romnja als sechste Volksgruppe in Österreich anerkannt. Diese Anerkennung war das Ergebnis eines langen und mühevollen Weges sowie anhaltender Bemühungen um rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung.

Nur zwei Jahre später, im Jahr 1995, erschütterte das Bombenattentat von Oberwart die Republik: In der Oberwarter Roma-Siedlung wurden vier junge Roma ermordet. Ebenfalls im Jahr 1995, wenige Monate nach diesem rechtsterroristischen Anschlag, wurde der Volksgruppenbeirat der Roma eingerichtet.

Seit der Anerkennung als Volksgruppe vor nunmehr 30 Jahren haben sich Rahmenbedingungen und Strukturen der Volksgruppenarbeit deutlich verändert. Zahlreiche Vereine und Initiativen sind entstanden, die mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten die Interessen und Anliegen der Roma und Romnja vertreten. Insbesondere Kunst und Kultur der Roma erfuhren erstmals institutionelle Anerkennung, Förderung und eine breitere öffentliche Sichtbarkeit.

Mit der offiziellen Anerkennung wandte sich auch die Wissenschaft verstärkt der Geschichte, Gegenwart und Vielfalt der Roma und Romnja zu. In diesem Zuge konnten zahlreiche stereotype Zuschreibungen hinterfragt und widerlegt sowie Grundlagen für eine differenzierte und quellenbasierte Geschichtsschreibung geschaffen werden. Zuvor waren – auch in wissenschaftlichen Publikationen – vielfach unzutreffende Darstellungen verbreitet worden, die bestehende antiziganistische Bilder reproduzierten und verstärkten.

Videos Tagung

Block 1:

Was ist in den letzten 30 Jahren passiert?

Emmerich Gärtner-Horvath

Block 2:

Roma in Schulen und Lehrer:innenausbildung

Nina Ibrahimi (Lehrerin)


Romano Centro -
Roma Schulmediatorinnen
Vesna Kovacevic und
Jelena Jovanovic


Mag. Feri Janoska (Lehrer)

Block 3:

PODIUMSDISKUSSION

Schwerpunkt:
Bildung v.a. Lehrer:innenausbildung
Roma - Diskriminierung – Rassismus

Videobotschaft von Bundesminister
Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek

Private Pädagogische
Hochschule Burgenland
Rektorin Mag.a Dr.in Sabine Weisz

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Gruppenleiter Dr. Markus Benesch

Bildungssprecher*innen des Österreichischen Nationalrats:
ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Taschner (ÖVP)
Mag. Christian Drobits (SPÖ)
Mag.a Sibylle Hamann (GRÜNE)

Bildungssprecher:innen des Burgenländischen Landtages:
Doris Prohaska (SPÖ)
Mag.a Regina Petrik (GRÜNE)
Eduard Posch (NEOS)

Videos Festakt

Romano Rath

Begrüßung

Vorsitzende der Roma Volkshochschule Burgenland -
Andreas Lehner & Feri Janoska

Blick auf die Zeit vor der Anerkennung

Susanne Horvath & Horst Horvath

Begrüßung

Bürgermeister Oberwart
Georg Rosner

Begrüßung

Landesrat
Dr. Leonhard Schneemann

Grußworte

Volksgruppenbeiratsvorsitzender der Roma und Romnja -
Emmerich Gärtner-Horvath

Eröffnungsrede

Bundespräsident
Dr. Alexander Van der Bellen

Nuna Stojka

liest Texte von Ceija Stojka
mit musikalischer Begleitung
von "Amenza Ketane"

Videozuspielung

Stefan Horvath

Leon Berger Band

Joschi Schneeberger
Gypsy Swingtet
feat. Patrizia Ferrara

Melinda Stoika

+43 3352 33940
office@vhs-roma.eu
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