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Mythos Reichsautobahn. Zwangsarbeit und Leidenswege von Romnja und Roma aus dem Burgenland

19. Juni 2026 @ 19:00 - 22:00

Themenabend
Vortrag von Ludwig Laher

Neu entdeckte historische Dokumente belegen, dass Roma und Romnja aus dem Burgenland in den Jahren 1940/41 gemeinsam mit Facharbeitern und vorwiegend polnischen Zwangsarbeiter:innen beim Bau von Autobahnbrücken in Vorchdorf zu Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen gezwungen wurden.

Während einige Betroffene im März 1941 vorübergehend in ihre Herkunftsorte – etwa Unterwart oder Unterschützen – zurückkehren durften, wurden andere in das nationalsozialistische sogenannte „Zigeuneranhaltelager“ Weyer–St. Pantaleon verschleppt. Dort mussten sie unter schwersten Bedingungen bei der Entsumpfung des Ibmer Moores arbeiten, bevor viele von ihnen über das Lager Lackenbach weiter in das besetzte Polen deportiert und dort in den Vernichtungslagern Litzmannstadt (Łódź) und Kulmhof (Chełmno) ermordet wurden.

Zum Gedenken an eines dieser Opfer, Peter Horvath (1903–1942), wurde im September 2025 am Schlossplatz in Vorchdorf ein „Stolperstein“ verlegt und eine Bronzegedenktafel angebracht – ein stilles, aber kraftvolles Zeichen gegen das Vergessen.

Ort:                            Oberwart – Offenes Haus Oberwart, Lisztgasse 12
Termin:                      Fr. 19.06.2026, 19:00 Uhr
Anmeldung:             0664/ 35 81 489, office@vhs-roma.eu
In Kooperation mit dem Offenen Haus Oberwart.

Details

  • Datum: 19. Juni 2026
  • Zeit:
    19:00 - 22:00

Veranstaltungsort

+43 3352 33940
office@vhs-roma.eu
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